Nav Ansichtssuche

Navigation

Suchen

Quarkkäulchen

Rezept

Aber ich habe auch schon von Gerichten mit Quarkkäulchen gehört, die herzhafte Beilagen umfassen. Aber die ignoriere ich gerne in meiner eigenen Küche.

Meine bisherigen Versuche sind mal so gut gelungen, wie damals bei den Köchinnen meiner Kindheit, mal nicht! Das liegt wohl daran, dass ich nicht immer die richtige Konsistenz bei den Kartoffeln habe und auch nicht immer den Quark lange genug abtropfen lasse. Insgesamt sollte beides ziemlich trocken sein. Deshalb sind Kartoffeln ziemlich frisch zu verwenden, als eher neue Frühkartoffeln, als alte Endjährige. Der Quark sollte der kräftigere und trockenere Topfen oder Schichtkäse sein, damit der Geschmack besser zur Geltung kommt. Trotzdem sollte der Quark noch lange auf einem Sieb abtropfen.

Im Rezept kann Mehl grundsätzlich nach Belieben hinzugefügt werden. Manche meiner Köchinnen der Kindheit bestehen aber darauf, dass es sehr sparsam eingesetzt wird. Ich verwende auch schon mal nur reine Kartoffelstärke anstatt des Mehls, und nehme dann weniger davon. Ich gehe davon aus einen Esslöffel Stärke auf ein Ei einzusetzen.

Quarkkäulchen

1 kg Kartoffel(n), gekocht, gestampft (oder Kartoffelbrei); 300 g Quark (abgetropft), Topfen, Schichtkäse; 2 EL Mehl oder Stärke; 2 Ei(er); 3 EL Zucker; 1 Prise(n) Salz.

 

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen, abgießen, gut abdämpfen, rasch durch ein Sieb oder die Handpresse drücken, oder reiben. Sogleich mit dem durchgedrückten Quark, mit den Eiern, Mehl, Zucker und der Prise Salz vermengen. Von der Masse kleine Käulchen formen (man rechnet zwei Esslöffel für eine Portion).

Die flachen Käulchen von beiden Seiten in Butter oder Schmalz langsam goldgelb braten und mit feinem Zucker bestreut servieren.

Mit brauner Butter und Zucker und Zimt und Kompott als Nachtisch reichen. Mir schmeckt es auch als Hauptmahlzeit.