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Weihnachtsgrüße 2018 / Neujahrswünsche 2019

Weihnachtsgrüße

 

Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,

Ich hab’ nichts, was mich freuet,

Verlassen steht der Baum im Feld,

Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht

Und rüttelt an dem Baume,

Da rührt er seinen Wipfel sacht

Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,

Von Grün und Quellenrauschen,

Wo er im neuen Blütenkleid

Zu Gottes Lob wird rauschen.

 

Mondnacht

Es war, als hätt’ der Himmel,

Die Erde still geküßt,

Daß sie im Blütenschimmer

Von ihm nun träumen müßt’.

Die Luft ging durch die Felder,

Die Aehren wogten sacht,

Es rauschten leis die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

Als flöge sie nach Haus.

 

Gesundheit, Freude,

Frieden und Freiheit,

Zufriedenheit, Zuversicht

und immer

eine Handbreite Wasser unterm Kiel,

oder eine Zeitungsbreite Abstand von der Stossstange.