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Grundordnung oder Unordnung?

Meinungen sind so viel wert, wie die Luft, die wir atmen. Einerseits müssen wir nicht dafür zahlen, andererseits bewirken sie durch ihr bloßes Dasein keinen plötzlichen Wandel zum Guten oder Schlechten. Nichts an dem, was wir heute an der Datensammelwut von Konzernen und Regierungen falsch finden, wird dadurch besser noch wird es schlechter. Doch, ohne sie, die Meinungen oder die Luft, wächst in Zukunft nichts.

Durch Stoffwechsel des Derzeitigen mit den Meinungen von heute entsteht das Morgige. Das ist genauso wie in einem Organismus mit der Luft, beispielsweise bei der Verstoffwechselung in einem Misthaufen. Auch der braucht ab und zu Sauerstoff und muss umgeschichtet werden, sonst wird er matschig und stirbt im Inneren. Genau das ist gerade notwendig, sowohl in der Gesellschaft und der Politik als auch in der Wirtschaft. Denn überall dort ist es inzwischen zu einem stickig undurchdringbaren, undurchschaubaren und pappig verklebtem Inneren gekommen, auf dem nichts mehr gedeiht, wie auf einem sich selbst überlassenen Misthaufen.

Demokratie lebt durch das Mitmachen, sagt man. Auch fast 70 Jahre nach dem Krieg und fast 25 Jahre nach der Wiedervereinigung scheint Deutschland noch immer ein Volk von Wegguckern und Duckmäusern zu sein. Und die Wiedervereinigung hat uns offenbar nur gebracht, dass STASIs, aus welchen Ländern auch immer, nun auch uns Menschen des ehemaligen Westens mit freiheitlich demokratischer Grundordnung fest im Griff und unter Beobachtung haben.

Ist unsere alte Grundordnung in Unordnung geraten?

Nun, es wird nicht mehr für den Sozialismus spioniert und überwacht. Für wen denn dann? Bestimmt nicht für die Demokratie? Denn die gibt es nicht scheinbar mehr. Eine Meinung in Deutschlands konservativeren Tageszeitung FAZ zitiert:

„In jeder Verfassung der Welt steht ja ein Recht auf Privatsphäre, Unverletzlichkeit der Wohnung und so weiter. Das ist abgeschafft“: So Hans Magnus Enzensberger in „Titel, Thesen, Temperamente“.

Ein us-amerikanischer Botschafter in der damaligen BRD meinte einmal in einem Interview, der Faschismus würde wieder kommen, aber diesmal in einem anderen Gewand.

Zu der neuen Unordnung gehört im Übrigen auch, falsche Botschaften zu verbreiten, beispielsweise um sich selbst oder sein Tun zu rechtfertigen! Das ist beispielsweise der Fall, wenn falsche Terrorwarnungen herausgegebenen werden. Hier etwas dazu aus dem öffentlich Rechtlichen.

Doch das falsche Tun wird sich irgendwann gegen diejenigen wenden, die es getan haben und gegen die, die es duldeten. Wenn der "Terrorismus" etwas bereits erreicht hat, dann sein Ziel. Denn das Ziel jedes Terrorismus ist es, Unordnung zu schaffen.

Wo die Würde bleibt

Briefmarke zum 50 jährigen Bestehen des bundesverfassungsgerichts

No one shall be subjected to arbitrary interference with his privacy, family, home or correspondence, nor to attacks upon his honour and reputation. Everyone has the right to the protection of the law against such interference or attacks.

UN Declaration on Human Rights

 

 

 

EMPÖRT EUCH!

Stoppt die systematische Überwachung durch Staaten, Gesellschaften oder Organisationen!

 

Ausgang aus Facebook

Wer den Ausgang auf Facebook sucht und sein Konto endgültig löschen möchte, der hat es nicht leicht. Zum einen wird die Löschung nicht gleich vorgenommen und kann immer wieder ungewollt unterbrochen bzw. verhindert werden. Dies geschieht zum Teil ungewollt, durch automatisierte Anmeldungen auf Webseiten, die Facebook verwenden. Zum anderen aber findet man den Link zur wirklich entgültigen Löschung nur schwer. Dagegen wird von Facebook ein Link angebote, der nur zur Deaktivierung führt.

Darüber hinaus nimmt die Prozedur zwei Wochen in Anspruch, in denen das Profil durch neue Aktivität seines Inhabers reaktiviert werden kann. Deshalb sind hier nicht alle Löschungsschritte Sache von Facebook, sondern haben mit deinem sicheren Umgang mit dem Internet zu tun.

Hier die Löschungsprozedur:

1. Schritt: Gehe auf dein Konto bei Facebook und lösche alle Inhalte per Hand. Bilder, Links zu Freunden und alles, was du selbst verändern oder löschen kannst, verändere und lösche es. Ändere aber nicht dein Geburtsdatum. Ansonsten speichert und protokolliert Facebook alle deine Anwendungen und Änderungen unbemerkt im Hintergrund. Schließe dein Konto.

2. Schritt: Gehe in deinem Browser auf die Seite über die Sicherheitseinstellungen und lösche alle Cookies. Schließe den Browser.

3. Schritt: Log dich wieder in deinem Facebook-Konto ein. Gib auf der Adressleiste in deinem Browser den folgenden Direktlink ein:

https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account&__a=3

4. Schritt: Folge den Anweisungen von Facebook.

Es wird das Popup-Fenster über die Löschung gezeigt:

Dein Konto wurde deaktiviert und wird innerhalb von 14 Tagen endgültig gelöscht. Wenn du dich in den nächsten Tagen wieder anmeldest, kannst du deinen Antrag auf Löschung widerrufen.

5. Schritt: Nimm Facebook aus allen deinen Social-Network-Editoren und Instant Messaging Clients wie dem Multi-Protokoll-Client Pidgin, damit du dich nicht automatisch wieder bei Facebook anmeldest.

6. Schritt: Lösche nochmals alle Cookies in deinem Browser und deaktiviere Javascript. Solltest du in deinem Browser Passwörter gespeichert haben, lösche falls möglich dein Facebook-Passwort aus den automatisch gespeichterten.

 

Wenn du dein Konto nur deaktivierst, bleiden alle Verknüpfungen und Inhalte bei Facebook erhalten. Facebook kann weiter deine Spur verfolgen und deine Browseraktivitäten mit deinem nunmehr deaktivierten Konto verknüpfen.

Gefängnis-Blog

Teil 1: Ins Gefängnis gehen

Am letzten Wochenende habe ich viel gelernt, nämlich nicht nur, dass es in unserem Rechtssystem ganz wesentlich darauf ankommt, welche Menschen es anwenden, sondern auch, dass obwohl die Bestrafung erfolgt, um eine Tat zu sühnen, die Strafe selbst eine Maßnahme sein soll, Täter wieder in normale Bahnen, also in das bürgerliche Leben (zurück) zu führen, jedenfalls in den Fällen, in denen dies möglich ist, und das sollen doch immerhin 50% der Fälle sein.

Ins Gefängnis gehen relativ wenige Menschen, doch fürchten sich die meisten davor. Immerhin ist es Teil einer Strafe, welche in unserem Strafgesetzbuch vorgesehen ist, wenn ein Delikt besonders schwer wiegt. Aber ins Gefängnis gehen auch Menschen, wenn sie noch gar nicht verurteilt sind. Das sind Personen, welche einer Tat nach StGB beschuldigt werden und bei denen eine der drei Gefahren zu befürchten sind. Das sind erstens die Verdunkelungsgefahr, zweitens die Fluchtgefahr und drittens Wiederholungsgefahr. In diesen Fällen nennt man den Aufenthalt im Gefängnis Untersuchungshaft.

Neben dem Personal einer Justizvollzugsanstalt gibt es noch weiter Personen, die ins Gefängnis gehen. Das sind zum Beispiel Ärzte, Rechtsanwälte, Mitarbeiter von JVA-eigenen Firmen, Liefer- und Abholdienste, Handwerker, Angehörige und nicht zu vergessen, Menschen, die eine solche JVA besichtigen, Menschen wie ich also dieses Wochenende.

Über das, was ich dort gesehen und erlebt habe, schreibe ich im Gefängnis-Blog - Teil 2: Ein Gefängnis von Innen.

 

Mit der Zeit gehen

Kürzlich war es noch der Christstollen, heute sind es Fastnachtskrapfen. Der Hefeteig geht und er geht mit  der Zeit, genauer gesagt mit der Jahreszeit, und heute ist es die fünfte Jahreszeit. Wer genau wissen möchte, wie diese wunderschönen, leckeren Fastnachtskrapfen hergestellt werden, der darf Axelxander gerne kontaktieren.

 

Fastnachtskrapfen

Beiträge

Ich scheibe meine Beiträge nun auch mit dem Tab. Nicht dass ich den Desktop mit seiner tollen Tastatur nicht schätzte, es ist die Tatsache, dass ich mobil jeder Zeit meinen Blog bearbeiten möchte, wie das von facebook angeboten wird.

Essays

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe mich einmal auf die Suche nach spanischer Literatur begeben und bin bei dem argentinischen Schriftsteller und Philosoph Jorges Luis Borges hängen geblieben.

Nachdem ich also seine Vita in Wikipedia gelesen hatte, habe ich mir meine Stadtbibliothek vorgenommen und geschaut, was die so von meinem neuen Bekannten so in den Regalen stehen haben.

Da war tatsächlich in deutscher und spanischer Sprache eine super Sammlung, unter anderem "Erzählungen" und eben Essays. Zu dumm, dass ich nicht wusste, was der Unterschied ist. Also wieder in Wikipedia und geguckt, was eine Essay ist.

Da habe ich also festgestellt, dass wir alle, die in Facebook, oder auf eigenen Blog-Seiten, unsere Meinung über das eine oder andere Thema schreiben, Essays schreiben. Vorausgesetzt, dass wir ein bisschen am Stil feilen und die eine oder andere Sichtweise zulassen. Finde ich gut!

Also von jetzt an schreibe ich Essays oder Erzählungen, wenn auch die Erzählungen etwas länger dauern. Und wenn ich ganz faul bin, schreibe ich nur Aphorismen.

Also ganz in diesem Sinne "Es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es!" Cool

Madrid bei Nacht

 

Warum mir Madrid gefällt? Schau selbst ...

Madrid, Gran Via, Metropolis, by night

Gran Via, Madrid by night

Copyright by Alexander M. BACH 2012

 


Madrid, Plaza de la Independencia, Puerta de Alcalá by night

Madrid, Plaza de la Independencia, Puerta de Alcalá

Copyright by Alexander M. BACH 2012

 


Madrid, Fußgängerbrücke über den Rio Manzanares

Madrid, Fußgängerbrücke über den Rio Manzanares

Copyright by Alexander M. BACH 2012

 


Madrid, Berge im Schnee

Madrid Berge im Schnee

Copyright by Alexander M. BACH 2012

Happy International Women's Day

Happy International Women's Day!

<Ergänzungen des Autors - 2. Juli 2018: Zitat aus Wikipedia>

Der Internationale Frauentag, Weltfrauentag, Frauenkampftag, Internationaler Frauenkampftag oder Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Die Vereinten Nationen erkoren ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.

<Ende der Ergänzung>

 

Es war einmal, da war Deutschland wirklich fortschrittlich und vor allem schneller als die USA, und zwar bei der Einführung des allgemeinen Wahlrechts, was besagt, dass eine Person egal welches Standes, Geschlechts oder welcher Ethnie, das Recht auf freie Wahlen zusteht.

Dieses Recht war in Deutschland 1919 eingeführt worden. In den USA erst 1920 was Frauen angeht, bzw. 1965 was den Ausschluss jeglicher subjektiver Merkmale zur Beschränkung des Wahlrechts angeht, womit manche US-Staaten das Wahlrecht von der Hautfarbe oder der Bildung abhängig machten.

In Europa folgten Deutschland mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts

1928 das Vereinigte Königreich

1933 Spanien

1946 Frankreich

1976 Portugal

1984 Liechtenstein

1990 Schweiz (Der Kanton Appenzell Innerrhoden wird durch das Schweizerische Bundesgericht gezwungen, das Frauenwahlrecht einzuführen)

 

Übrigens, der neuzeitliche, aufklärerische Gedanke, dass das Volk seine Geschicke selbst bestimmt, und hierzu Vertreter wählen darf, war zuerst mit der französischen Revolution den Bürgern zugesprochen worden. Aber nur den männlichen Bürgern. Frauen waren nach der französischen Verfassung keine Bürger und konnten nicht wählen, obwohl sie an der Revolution nahezu gleichberechtigt beteiligt waren. Die erste Frau, die in dieser Gesellschaft gleiche Rechte für Frauen forderte, soll Olympe de Gouges gewesen sein, die nach einer Veröffentlichung ihrer Forderung 1791 in Paris verhaftet und 1793 nach kurzem Prozess hingerichtet wurde.

 

Das zeigt, wie langsam Menschen dabei sind, Vorurteile und Bevormundungen, alte Machtstrukturen und dadurch erzeugte Unterdrückung zu überwinden.

 

 

 

Quellen:

Pan American Health Organization

United Nations

UN-Womenwatch

Zeittafel zum Frauenwahlrecht

 

 

Farben tun nicht weh

... aber niemand trägt sie. Was beim Neuwagen-, oder Küchenkauf zu stunden-, nein tage-, oder gar wochenlangen Diskussionen mit dem Partner führen kann, wird beim Kauf von Garderobe einfach übersehen, jedenfalls wenn es um die deutsche Oberbekleidung geht. Dass die Deutschen bei der Unterwäsche mutiger sein sollen, ist jedenfalls nicht zu befürchten, geht man nach dem Angebot in den online-Versandhäusern oder den großen Kaufhäusern in den Fußgängerzonen.

Krarhen 2

Missionsarbeit aus dem Süden gibt es reichlich, jedoch die Italienischen Designer sowie die spanische Kette ZARA hat schon aufgegeben. Selbst Desigual wird immer einfarbiger. Der deutsche Markt ist und bleibt schwarz.

Stellt sich mir die Frage, ob das am Beton liegt. Ich meine dabei weniger den Beton an den Gebäuden, sondern eher den, in den Köpfen der Deutschen.

Und die Frage nach den Schuldigen natürlich treibt mich um. Sind es die Designer, die Händler oder die Kunden die einen Einkaufsbummel durch die  Läden und Kaufhäuser für Oberbekleidung zu einem Bad in Schwarz werden lassen? Diese Frage, so stelle ich mir vor, ist dieselbe wie nach dem Ei und dem Huhn, also welches zuerst da war. Jedoch die Personen, die das Angebot in den Regalen der Kaufhäuser und Läden bestimmen, die Verantwortlichen zwischen Entwurf und Ladentisch, tun wenig, ein buntes Angebot zu etablieren oder sofern noch Reste davon vorhanden sind, aufrechtzuerahlten.

Wenn Designer außer schwarz nichts zuwege bekommen, dann ist das ein fachlicher Mangel. Das gilt auch für angebliche und anerkannte Größen auf diesem Gebiet. Denn der Form- und Farbenschatz des Menschen lässt mehr Variationen zu. Die (Selbst-)Beschränkung auf einen Ton (Schwarz ist physikalisch gesehen nämlich ein Zustand und keine Farbe) ist ein Armutszeugnis und möglicherweise zeugt diese Beschränkung davon, dass es keine Designer mehr gibt, die Farbe können. Das wäre dann ein Bildungsproblem. PISA in den Designer-Think-Tanks?

Schwarze Einheitskluft ala Mao Tse Tung anstatt in Grün in Schwarz, wo man hinsieht und beim Neukauf der Garderobe hat man keine Wahl auf Seiten des Kunden. Und wie könnte der Kunde lernen, welche Farbe ihm steht, wenn es keine Farben mehr in den Regalen gibt? Der verschwarzte deutsche Garderobeträger wird lange brauchen, bis er von selbst wieder auf Farben zugreift, weil er es gar nicht gelernt hat, mit Farben selbstständig umzugehen.

Das Projekt Galerien und andere Themen dieses Blogs

Galerien sind die Seiten hier auf dem Blog, die zeigen, was ich tatsächlich veröffentlichen möchte. Hier wird der Besucher als erstes hingeführt, wenn er meinen Blog aufruft und bekommt, die aktuellen und neuesten Beiträge angezeigt. Den jüngsten Beitrag zuerst und die Weiteren in zeitlicher Reihenfolge abwärts.

Einige Beiträge sind mit einem Verfallsdatum versehen und tauchen bei Erreichen dieses Termins weg. Sie werden dann nicht mehr angezeigt. Wenn Dir also ein Artikel besonders gefällt, lade die Seite als PDF auf deinen Rechner.

Den Plural von "Galerie" benutze ich deshalb als Namen für meine Eingangsseite, weil jeder Beitrag ein Thema darstellt, das unter Umständen mit Bildern versehen ist und so einer kleinen Galerie ähnlich ist, welche jede für sich ein bestimmtes Thema behandelt.

Mein FahrradDas ganz normale Leben soll nicht zu kurz kommen. Speisen zubereiten, Kuchen oder Plätzchen backen, Brot backen, Kosmetik herstellen, Gesundheit und Nachhaltigkeit, Klima und Wetter spielen jeden Tag mehr oder weniger eine Rolle und werden immer mal wieder hier auftauchen.

Auf den anderen Seiten dieses Blogs werden bestimmte Themen dargestellt, mit welchen ich mich über einen längeren Zeitraum beschäftige. Das sind politische, soziale oder kulturelle Themen. Ein großes Thema ist auch die Stadt Köln, in der ich lebe, sowie meine Leidenschaft für meine Fahrrad und dessen Einsatz, vorallem in meiner Stadt.